Arzneimittel


Unsere Serviceleistungen bei Arzneimitteln

In unserer hellen und modernen Apotheke erwartet Sie ein freundliches, kompetentes und kundenorientiertes Team.
Wir beliefern nicht nur Ihre Rezepte und beraten Sie rund um das Thema „Gesundheit“, wir bieten Ihnen auch eine Vielzahl an Serviceleistungen.
Wenn´s mal schnell gehen muss, beschaffen wir Ihre Medikamente innerhalb von 2 Stunden. Und wenn es Ihnen nicht möglich ist, Ihre Arznei selbst abzuholen, liefern wir sie Ihnen schnell und unkompliziert nach Hause.

 

Arzneimittel können nur dann richtig wirken, wenn sie korrekt eingenommen oder angewendet werden.

Schütteln? Teilen? Vor dem Essen? Mit Wasser? Manchmal kommt es gerade auf solche Details an.
Auf den folgenden Seiten erhalten Sie ausführliche Anleitungen zur richtigen Anwendung der verschiedenen Arzneiformen. Die Anleitungen sind als allgemeine Hinweise zu verstehen, die von der Packungsbeilage des jeweiligen Arzneimittels abweichen können.
Für Ihr Arzneimittel gilt die jeweilige Packungsbeilage als verbindlich.

 

Unsere Themen im Überblick zur richtigen Anwendung von Arzneimitteln:

Teilen und Zerkleinern von Tabletten & Co.

 

Ein besonderes Augenmerk ist in diesem Zusammenhang auf das Teilen oder Zerkleinern von Tabletten zu richten.
Nur Tabletten, die eine Bruchkerbe haben, dürfen Sie zerteilen.
Andere Tabletten sollten nicht einfach mittels so genannter Tablettenteiler zerkleinert werden.
Dies kann zu einer Änderung der Wirkung führen.
Auch bei teilbaren Tabletten ist nach dem Zerteilen auf eine möglichst trockene, saubere und lichtgeschützte Lagerung zu achten.

Einnahme von Arzneimitteln

Hierbei ist die Einnahme “vor dem Essen”, “zum Essen” oder “nach dem Essen” zu unterscheiden. Damit ist eine grössere Anwendungsgenauigkeit und auch eine höhere Wirksamkeit gewährleistet.

“vor dem Essen”: 30 – 60 min. vorher
“zum Essen”: spätestens 5 min. danach
“nach dem Essen”: 30 – 60 min danach

 

Tabletten, Dragees und Kapseln sollten nur mit aufgerichtetem Oberkörper geschluckt werden. Damit ist gewährleistet, dass die Tablette oder Kapsel nicht in der Speiseröhre kleben bleibt.

Nehmen Sie am Besten ein grosses Glas Leitungswasser oder stilles Mineralwasser zum Herunterspülen. Andere Getränke bergen das Risiko von Unverträglichkeiten. So können die Gerbstoffe im Tee oder Bestandteile von Zitrusfruchtsäften die Aufnahme der Wirkstoffe in den Körper behindern.

 

Falls Sie Brausetabletten einnehmen, lösen Sie diese erst unmittelbar vor der Einnahme in Wasser auf.
Andere Getränke sind nicht zum Auflösen geeignet. Das Auflösen unmittelbar vor der Einnahme ist deshalb notwendig, weil sich viele Arzneistoffe verändern, wenn sie einmal in Wasser gelöst sind.

 

 

Säfte, Suspensionssäfte und Tropfen sind vor allem für Patienten geeignet, die keine Tabletten schlucken können.
Achten Sie auf Hinweise, ob die Zubereitung vor Gebrauch geschüttelt werden muss, dies ist bei Suspensionssäften zwingend notwendig. In einer Suspension schwimmen kleinste Wirkstoffpartikel in einer Lösung. Steht die Suspension eine Weile, setzen sich die Partikel am Boden ab.
Suspensionssäfte können aus diesem Grund auch nicht wie Tabletten und andere Arzneimittel im voraus bereitgestellt werden, da sie sich auch in Einnahmebechern absetzen und die Dosis nicht mehr korrekt entnommen werden kann.

Säfte, die vor dem Gebrauch mit Wasser angesetzt werden (Trockensäfte), müssen zum Teil nach der Herstellung im Kühlschrank gelagert werden. Leider können wir Ihnen dafür keine allgemeine Regel nennen, wann ein solcher Saft in den Kühlschrank gehört und wann nicht. Den Hinweis finden Sie auf dem Etikett der Flasche und auf der Verpackung sowie im Beipackzettel. Auch wegen der Zubereitung solcher Säfte sollten Sie unbedingt in der Gebrauchsinformation nachlesen.

Bei einigen der Präparate liegen Pipetten oder Dosierlöffel bei, die individuell auf das Arzneimittel abgestimmt sind. Deshalb bitte darauf achten, dass die entsprechenden Applikationshilfen jeweils griffbereit sind und auch benutzt werden.

 

Bei den Tropfflaschen ist zu beachten, welche Art von Tropfer im Einsatz sind. Bei den in die Glasflaschen eingesetzten Tropfmonturen gibt es Zentraltropfer (“Senkrechttropfer”) und Randtropfer (“Waagerechttropfer”). Flaschen mit einem Zentraltropfer sind zu erkennen an der zentral angeordneten, dünneren Austrittsröhre für die Flüssigkeit und müssen bei Gebrauch unbedingt senkrecht nach unten gehalten werden. Schon eine Abweichung des Winkels um 30 Grad kann zu einer Verringerung der Dosis um 10 Prozent führen, bei anderer Neigung tropfen viele Präparate nur noch unregelmäßig. Um die Tropfenfolge einzuleiten, muss der Flaschenboden manchmal leicht angetippt werden. Die Tropfengeschwindigkeit kann nicht gesteuert werden.

Flaschen mit einem Randtropfer sind hingegen geneigt zu halten. Eventuell vorhandene Abtropfrillen oder Kerben im Tropferrand müssen dabei nach unten zeigen. Diese Systeme tropfen leicht an, bei ihnen sollte nicht auf den Boden geklopft werden. die Geschwindigkeit des Tropfens hängt auch hier von der Neigung ab.

In der Gebrauchsanweisung finden Sie auf jeden Fall einen Hinweis, wie Sie die Flasche am Besten zum Tropfen halten.

Augen- und Ohrentropfen

 

Augentropfen sollten Sie genauso wie Ohrentropfen vor Gebrauch in der Hand auf Körpertemperatur anwärmen, um unnötige Schmerzen und Reizungen zu vermeiden. Werden Ohrentropfen in beide Ohren eingeträufelt, sollten zunächst in das eine Ohr die Tropfen gegeben werden und dann etwa drei Minuten gewartet werden, bevor der Kopf auf die andere Seite gedreht wird, um dort die Ohrentropfen einzuträufeln. Leichter geht es, wenn Sie die Ohrmuschel leicht nach oben ziehen. Um Infektionen im Gehörgang zu vermeiden, sollte keinesfalls das Ohr mit Watte verschlossen werden.
Sind mehrere Augentropfen verordnet, müssen zwischen der Anwendung der verschiedenen Tropfen mindestens 15 Minuten Abstand eingehalten werden. Bei Augensalben ist auf die in der Gebrauchsanweisung angegebene Aufbrauchfrist zu achten. Augentropfen, die Suspensionen enthalten, müssen selbstverständlich vor der Anwendung aufgeschüttelt werden.auf jeden Fall einen Hinweis, wie Sie die Flasche am Besten zum Tropfen halten.

Wirkstoffpflaster

Im Rahmen der Schmerztherapie haben sich in den letzten Jahren mehr und mehr Wirkstoffpflaster durchgesetzt. Diese Arzneiform kennen Sie sicher auch als Möglichkeit zur Hormonsubstitution oder zur Raucherentwöhnung.
Wichtig für die Praxis ist es zu wissen, dass Wirkstoffpflaster nicht einfach zerschnitten werden können – ob es möglich ist, kann in der Gebrauchsinformation nachgelesen werden.
Die Aufklebestelle des Pflasters wird regelmässig gewechselt. Die Stelle sollte fettfrei, unversehrt und unbehaart sein, damt das Pflaster optimal haftet.
Entfernen Sie die Pflaster immer mit der Wuchsrichtung der Haare, damit es nicht unnötig Schmerzen verursacht. Zum Entfernen der Haare nur eine Schere benutzen, da es durch eine Rasur zu Mikroverletzungen der Haut kommen kann.
Das Pflaster kann wasserempfindlich sein, vor dem Baden und Duschen sollte man daher einen Blick in die Packungsbeilage werfen.

Asthmasprays

Um eine möglichst optimale Behandlung des Asthmas zu erreichen, ist es notwendig die Behandlung mit den Corticoiden konsequent durchzuführen. Nach der Anwendung eines entsprechenden Asthmasprays sollen Sie etwas essen oder den Mund ausspülen. Auf diese Weise lassen sich Pilzinfektionen, so genannter Soor, im Mund vermeiden.

Insulin

Bei der Behandlung von Diabetikern ist es in vielen Fällen notwendig, Insulin zu spritzen.
Dies geschieht heutzutage meist mit dem Pen. Vor Gebrauch wird der Pen langsam hin- und hergerollt, damit sich das Insulin gleichmäßig durchmischt. Beim Schütteln käme es zu Luftblasen und die korrekte Dosierung wäre nicht mehr gewährleistet. Dabei ist vor allem darauf zu achten, dass der Spritzrhythmus eingehalten wird. Nur so lassen sich Entgleisungen des Zuckerstoffwechsels vermeiden. Zur gleichen Tageszeit wird immer in dem gleichen Körperteil gespritzt, zum Beispiel jeden Abend in den Oberschenkel. Damit das Inuslin optimal vom Körper aufgenommen wird, muss beim Spritzen regelmäßig die Einstichstelle gewechselt werden. Wird immer an die gleiche Stelle eingestochen, ist dies zwar auf Dauer für den Betroffenen weniger schmerzhaft, aber das Insulin wird sich nicht mehr aus dem verhärteten und in der Struktur veränderten Gewebe optimal im Körper verteilen.


Homöopathie – wir beraten sie gerne!

Heute ist Homöopathie aktueller als je zuvor. Homöopathie stellt den ganzen Menschen und nicht nur seine Krankheitssymptome in den Mittelpunkt.
Wir beraten Sie gerne, wie die Homöopathie hilft, was sie kann und wie sie uns beim Gesundwerden unterstützt.

 

 

Hier finden Sie einen Überblick über die Grundlagen, Anwendung und Erfolge der Homöopathie:

Grundlagen der Homöopathie

 

 

 

Homöopathie ist eine sanfte Medizin, die seit über 200 Jahren besteht. Sie ist ein unabhängiges Heilverfahren mit eigener Gesetzmäßigkeit und Medikamenten bei denen Nebenwirkungen fast ausgeschlossen sind.

Der Begründer der Homöopathie ist Dr. Samuel Hahnemann (1755 – 1843) mit seinem Werk “Organon der Heilkunde”. Das Wort Homöopathie kommt aus dem Griechischen (homoios = ähnlich, pathos = leiden) und bedeutet so viel wie “Ähnlich dem Leiden”. Es wird bei dieser Heilmethode immer der ganze Mensch therapiert und nicht nur seine Krankheitssymptome.

Das Prinzip der Homöopathie:
“similia similibus curentur” – Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt. Diese Regel ist das Grundprinzip der Behandlung. Umgesetzt bedeutet es: Was einen gesunden Menschen krank macht, kann einen kranken Menschen heilen.
Ein Beispiel: Die Küchenzwiebel, die eine laufende Nase und tränende Augen verursacht kann ähnliche Symptome bei z. B. Schnupfen lindern.

Homöopathie – der Unterschied zur Schulmedizin

Was ist der große Unterschied zwischen der Schulmedizin und der Homoöpathie?

Die gängie Schulmedizin sieht Symptome und bekämpft sie. Ein Patient mit einem Hautekzem wird zum Beispiel mit Kortison behandelt.
Die Homöopathie geht einen anderen Weg. Bei chronischen oder immer wiederkehrenden Erkrankungen geht sie davon aus, dass zum Beispiel der Hautausschlag nur die Spitze des Eisbergs ist. Sie packt die Erkrankung bei der Wurzel, damit der Mensch geheilt wird und nicht nur kurzfristig von Krankheitssymptomen befreit. Die Homöopathie will die Balance im Körper wieder herstellen.

Die Homöopathie ist eine Reiz- und Regulationstherapie, d. h. es geht darum die Selbstheilungskräfte des Menschen anzuregen. Krankheitssymptome sind der sichtbare Kampf des Körpers sich mit einer Krankheit – einer Störung der inneren Balance auseinander zu setzen.
Zum Beispiel die Nase läuft, der Husten quält – individuell abgestimme homöopathische Arzneien müssen nun dem Organismus dem Anstoß geben, seine Kräfte zu mobilisieren und die Krankheit abzuwehren.

Die Erfolge der Homöopahtie

Homöopathische Arzneien helfen bei akuten und chronischen Beschwerden.
Bei einer Sportverletzung oder Schnittwunde kann schon nach 15 Minuten eine Besserung eintreten, ein Schnupfen kann innerhalbe von wenigen Stunden verschwinden.

Auch bei chronischen, langwierigen Beschwerden hat sich die Homöopathie bestens bewährt. Erkrankungen, bei denen die Schulmedizin nicht weiterhelfen konnte – dazu gehören u. a. Asthma, Neurodermitis, Migräne, Rheuma wurden durch die Homöopathie in vielen Fällen mit großen Erfolgen behandelt. Gerade bei Kindern wirkt Homöopathie schnell und effektiv.

Grenzen der Homöopathie
Doch auch die Homöopathie kennt keine “Wundermittel”. Sie hilft, indem sie die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert. Je früher Sie Beschwerden mit homöopathischen Mitteln behandeln, desto besser. Sind wichtige Funktionen bereits eingeschränkt, sind Gewebe oder Organe zerstört oder schwerwiegend verändert sind auch die Grenzen der Homöopathie erreicht.
Der Grund: Sie kann in diesen Fällen keine Reize für die Selbstheilung mehr auslösen.

Die Anwendung der Homöopathie

Die Homöopathie eignet sich für jeden.
Unterschieden wird die Behandlung chronischer Krankheiten und akuter Beschwerden.
Chronische Krankheiten gehören in die Hände eines Arztes oder Heilpraktikers.
Bei der Behandlung von akuter Erkrankungen kann jeder, der sich mit Homöopathie beschäftigt, sich und seiner Familie selbst helfen.
Homöopathie ist für Jung und Alt gut verträglich – egal ob Magenverstimmung, Ohrenentzündung, Husten oder Stimmungsschwankungen.

Ein Vorteil der Homöopathie:
Sollten Sie einmal das falsche Mittel gewählt haben, ist der einzige Effekt, dass sich bei Ihrem Krankheitszustand nichts ändert – durch die gute Verträglichkeit sind Nebenwirkungen oder andere Effekte fast ausgeschlossen.